Dossier Debatte der Top-Ökonomen 16:14 - 15.02.13 Märkte / Makro

«Die nächste Finanzkrise kommt bestimmt»

Die Finanzprofessoren Anat Admati und Martin Hellwig warnen im Interview mit «Finanz und Wirtschaft» vor der extremen Überschuldung der Grossbanken und fordern den Aufbau von viel mehr Eigenmitteln.

Die Reform des globalen Finanz­systems kommt nicht vom Fleck. Die Umsetzung des Regelwerks Basel III verzögert sich, und wichtige Sicherungsmechanismen werden aufgeweicht. Derweil feiern Finanzwerte an der Börse ein Comeback. Dennoch kann jederzeit eine neue Krise ausbrechen, sagen Anat Admati und Martin Hellwig. Die international hoch renommierten Finanzprofessoren fordern deshalb erheblich strengere Eigenkapitalauflagen für Grossbanken. Mit ihrem Buch «The Banker’s New Clothes» entkräften sie gängige Mythen und stossen die Debatte über die ­Regulierung der Branche neu an.

Frau Admati, Herr Hellwig, seit dem ­Ausbruch der Finanzkrise ist inzwischen bereits ein halbes Jahrzehnt vergangen. Wie gesund sind die Banken heute?
Martin Hellwig: Äusserlich mag sich die ­Situation in den letzten Monaten etwas entspannt haben. Das hat primär damit zu tun, dass die Europäische Zentralbank den Finanzinstituten in Europa gewisse Zusicherungen geleistet hat. Weder in Europa noch in den USA ändern die ausserordentlichen Massnahmen der Notenbanken aber etwas daran, dass im Finanzsektor nach wie vor Solvenzprobleme bestehen. Eine echte Bereinigung hat vielerorts nicht stattgefunden. Kaum jemand weiss, was noch für Leichen im Keller liegen. Daher besteht auf beiden Seiten des Atlantiks ein Risiko, dass es zur Zahlungsunfähigkeit weiterer Banken kommt.

Wie gross ist damit die Gefahr, dass bald erneut eine Krise ausbricht?
Anat Admati: Die nächste Finanzkrise kommt bestimmt, denn die Reformen, um das System zu stabilisieren, sind gescheitert. Derweil wollen uns die Banken glauben machen, alles sei wieder in Ordnung. Sie stellen die letzte Krise als extrem seltenen Zufall dar, weshalb es kostspielig und eine Verschwendung von Ressourcen sei, ein solches Jahrhundertereignis mit übertrieben harten Regeln zu verhindern. Das System bleibt jedoch sehr verletzlich, und fast jede Woche sorgt ein neuer Bankenskandal für Schlagzeilen.

Wo machen Sie das grösste Risiko aus?
Hellwig: Am deutlichsten erkennbar ist das Risiko in Spanien, wo es nun hoffentlich zu einer Bereinigung der Bankbilanzen kommt. Alarmierend – aber weniger offensichtlich – ist auch die Situation gewisser Institute in Deutschland. Deutsche Banken haben Darlehen im Gesamt­umfang von rund 100 Mrd. € für Schiffs­finanzierungen vergeben, wobei sich einzelne Institute besonders stark engagiert haben. Die Reedereien haben bis 2008 immer weitere Schiffe bestellt, die teilweise jetzt erst ausgeliefert werden. Seit der Krise gibt es nun Überkapazitäten, und oft werden die Deckungsbeiträge für die Fixkosten nicht mehr erwirtschaftet. Würden die Schiffe, die den Banken als Sicherheiten dienen, nach Marktpreisen bewertet, so gäbe es für die Banken grosse Probleme.

Was muss unternommen werden, um das System sicherer zu machen?
Admati: Masslose Überschuldung hat eine Schlüsselrolle in der Krise gespielt. Banken lassen sich mit schwer beladenen Lastwagen vergleichen, die mit überhöhter Geschwindigkeit und hochexplosiver Fracht durch unsere Wohnquartiere rasen. Je mehr sich eine Bank verschuldet, desto grösser das Tempo und damit das Risiko einer Katastrophe. Dem Fahrer des Lastwagens mag zwar ein Vorteil erwachsen, wenn er etwas schneller ans Ziel kommt. Der Schaden, der allen anderen bei einem Unfall entsteht, ist jedoch verheerend. Wie explosiv die Fracht ist, hat der Kollaps der Investmentbank Lehman Brothers im Herbst 2008 gezeigt.

Um bei diesem Bild zu bleiben: Weshalb lässt man die Banken so schnell fahren?
Admati: In der Finanzbranche wird oft mit komplizierten Formeln und verwirrenden Begriffen gearbeitet. Häufig wird den Aussagen der Banken daher einfach blind vertraut, weil alles so komplex erscheint. Anders als beispielsweise bei einem Flugzeugabsturz, wo man Tote sehen kann, sind die Risiken im Bankensektor zudem abstrakt. Hinzu kommt eine politische Komponente: Die Banken kontrollieren den Geldfluss, weshalb Politiker dazu neigen, die Risiken im Finanzsektor zu vernachlässigen. Wozu das führen kann, hat 2011 die nukleare Havarie in Japan deutlich gemacht. Korrupte Regulatoren und Politiker konspirierten dort mit dem Stromkonzern Tepco und ignorierten bekannte Sicherheitsbedenken über Jahre.

Was ist der Grund für diese Verfilzung ­zwischen Banken und Staat?
Hellwig: Regierungen lieben die Banken, weil sie eine wichtige Finanzierungsquelle sind. Das beste Beispiel dafür sind die Landesbanken in Deutschland, die den Landesregierungen quasi ein Schattenbudget zur Verfügung stellen, das niemand kontrolliert. Auch spielen ökonomischer Nationalismus und die Förderung nationaler Champions eine wichtige Rolle.

Und wie wirkt sich diese Sonderstellung auf das operative Geschäft aus?
Hellwig: Banken unterscheiden sich von anderen Unternehmen insofern, als ein Teil ihres Kerngeschäfts aus der Kredit­aufnahme besteht. Das ist aber kein Grund, immer mehr Fremdmittel aufzunehmen und sich dermassen hoch zu ­verschulden. Ein Blick in die Bilanzen von Branchenschwergewichten wie UBS (UBSN 16.75 -0.3%), Deutsche Bank (DBK 25.149 -1.23%) oder J. P. Morgan Chase zeigt, dass ihre Aktivitäten nur teilweise noch auf dem klassischen Bankgeschäft beruhen. Manche sind kaum mehr als riesige Hedge Funds, die grosse Risiken eingehen und dabei noch viel stärker verschuldet sind als normale Hedge Funds.

Auch in anderen Wirtschaftsbereichen wird aber viel mit Fremdmitteln gearbeitet. Das zeigen etwa die Privatisierungspläne für den Computerhersteller Dell.
Admati: Keine andere Branche ist auch nur im Entferntesten so schwer von Fremdmitteln abhängig wie die Banken. Ihre Eigenkapitalquote bewegt sich meist lediglich im einstelligen Prozentbereich, was die Märkte in anderen Wirtschafts­sektoren gar nie zulassen würden. Zum Vergleich: In den USA werden die meisten Unternehmen zu mehr als 50% mit Eigenkapital finanziert. Wenn sie Investitionen finanzieren müssen, behalten sie zudem als Erstes Gewinne zurück, bevor sie Fremdmittel aufnehmen. Warren Buffetts Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway (BRK.A 227886 -0.62%) etwa zahlt keinen Cent vom Gewinn aus.

Weshalb können sich die Banken denn so stark verschulden?
Admati: Weil die Angst derart gross ist, dass eine Grossbank kollabieren könnte, schützt der Staat sie de facto mit einem Sicherheitsnetz. Diese Aussicht auf eine Rettung durch die Steuerzahler schlägt sich an den Märkten in einem höheren Kreditrating nieder, womit die Banken paradoxerweise dazu ermuntert werden, noch grössere Risiken in Kauf zu nehmen. Sie können sich immer weiter zu günstigen Konditionen verschulden, ohne dass ihre Gläubiger nennenswerten Druck ausüben. Banken profitieren damit von einer Art staatlichen Subvention und haben einen starken Anreiz, mit möglichst wenig Eigenmitteln zu arbeiten.

Gibt es überhaupt einen Ausweg aus ­diesem Teufelskreis?
Admati: Die gute Nachricht ist: Das Finanzsystem muss nicht so verletzlich sein, wie es heute ist. Wir wissen genau, was zu tun ist: Die Banken brauchen mehr Eigenkapital – auch wenn ihnen das gar nicht gefällt. Reines Eigenkapital ist der Goldstandard für die Stabilität des Finanzsystems. Alles andere hat mit Schulden zu tun und lässt sich manipulieren. Das Problem ist aber, dass die Banken für viel Konfusion sorgen und sich kaum etwas bewegt. Unser Buch soll deshalb dazu beitragen, dass sich eine fundierte Diskussion in der Öffentlichkeit entwickeln kann.

Warum genau ist reines Eigenkapital der beste Sicherungsmechanismus?
Hellwig: Die gegenwärtig angewandten Methoden der Risikogewichtung der Aktiva einer Bank lehnen wir ab. Sie haben mehr mit Tradition und mit Politik als mit Wissenschaft zu tun. Wesentliche Risiken werden gar nicht erfasst. Die Banken nutzen die Risikogewichtung, um ihre Geschäfte teilweise bis auf das Hundertfache des Eigenkapitals auszuweiten. So weist Deutsche Bank Ende 2012 eine harte Kernkapitalquote von 14% aus. Gemessen an der gesamten Bilanzsumme sind es aber nur 2%. Zur Erinnerung: Lehman Brothers hatte eine ungewichtete Eigenkapitalquote von 3%.

Wie gross muss also das ­Eigenkapitalpolster sein?
Hellwig: Wir denken an 20 bis 30% der Bilanzsumme. Das ist die Grössenordnung, die das Eigenkapital von Banken vor dem Ersten Weltkrieg hatte, bevor der Staat hinzukam, mit Finanzierungswünschen im Krieg und Staatshilfen in Krisen. Auf diesem Niveau ist das Systemrisiko wesentlich geringer. Wenn Banken Verlust machen, müssen sie weniger Anlagen verkaufen, und das Vertrauen der Banken untereinander bricht nicht gleich zusammen.

Besteht dabei aber nicht die Gefahr, dass durch zu forsche Anforderungen die Kreditvergabe der Banken beeinträchtigt und das ohnehin schwache Wirtschaftswachstum abgewürgt wird?
Hellwig: Es ist erfahrungsgemäss immer besser, sofort zu handeln und Altlasten zu bereinigen, um dann auf einer sauberen Basis fortzufahren. Wenn die Probleme hingegen weiterhin vor sich hin schwelen und wir nicht eingreifen, bleibt das Finanzsystem labil. Auch besteht das Risiko, dass wichtige Finanzinstitute durch ihre schwache Verfassung daran gehindert werden, Kredite zu sprechen, oder dass plötzlich eine weitere Zeitbombe hochgeht.

Viele Banken wenden jedoch ein, dass Eigenkapital knapp sei und das Geld dann für Kredite an Unternehmen oder Haushalte fehle.
Admati: Damit stiften sie bewusst Verwirrung. Sie erwecken den Eindruck, dass Eigenkapital ein Haufen Bargeld sei, der nutzlos auf der Bilanz herumliege und nicht zur Kreditvergabe verwendet werden könne. Tatsache ist, dass höhere Kapitalanforderungen den Banken keineswegs vorschreiben, was sie mit ihren Mitteln machen sollen. Vielmehr geht es darum, ihre Verschuldung zu verringern. Das macht sie sicherer und bringt einen Nutzen für die gesamte Gesellschaft. Die Banken wehren sich natürlich dagegen, weil ihre Chancen auf eine Rettung durch den Staat so schwinden und sie nicht mehr von Subventionen profitieren können.

Die Banken wenden auch ein, dass ­zusätzliches Eigenkapital teuer ist.
Admati: Gewiss ist zusätzliches Eigen­kapital teuer, aber nur für die Banken und ihre Aktionäre. Das einfache Argument, dass Eigenkapital teuer ist, weil es deutlich höher verzinst werden muss als Schulden, ist falsch. Wenn die Bank mehr Eigenkapital hat, ist sie sicherer, und die Risikozuschläge in der Verzinsung sind kleiner, beim Eigenkapital wie bei den Krediten. Wenn allerdings die Schulden vom Staat garantiert oder steuerlich günstiger behandelt werden, dann stehen Banken und Bankaktionäre bei höherem Eigenkapital schlechter da. Als Steuerzahler profitieren wir davon, und das Finanzsystem wird sicherer.

Von raschen Reformen ist allerdings kaum mehr die Rede. Das zeigt sich am deutlichsten daran, dass sich die Umsetzung strengerer Eigenmittelvorschriften gemäss dem internationalen Finanz­regelwerk Basel III in Europa wie auch in den USA verzögert.
Hellwig: Basel III ist der kleinste gemeinsame Nenner, auf den man sich einigen konnte. Daran sind in erster Linie Deutschland und Frankreich schuld. Die neuen Regeln tragen natürlich etwas zur Stabilisierung bei. Wenn man aber eine Zahl nahe null verdreifacht, resultiert am Schluss immer noch kein grosses ­Ergebnis, wie es Martin Wolf von der «Financial Times» treffend formuliert hat.

Was halten Sie vom Schweizer Ansatz, gemäss dem sich die Grossbanken UBS und Credit Suisse einen Extrakapitalpuffer zulegen müssen?
Hellwig: Es ist erfreulich, dass die Schweiz im Bereich der Bankenregulierung aktiver ist als die meisten anderen Länder. Etwas unbehaglich ist uns jedoch die starke Fokussierung auf in Eigenkapital wandelbare Bankanleihen, auch Coco genannt. In der Nähe des Wandlungspunktes werden sie sich als Quelle von Risiken erweisen. Bei echtem Eigenkapital gibt es dieses Problem nicht.

Anat Admati Martin Hellwig Zu den PersonenAnat Admati lehrt als George-G.-C.-Parker-Professorin Finanz- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Stanford. Sie ist zudem Mitglied des Beratungskomitees der US-Einlagenversicherung FDIC, das sich mit der Frage der Abwicklung systemkritischer Banken befasst. Sie publiziert regelmässig Beiträge in der «New York Times» und der «Financial Times». Ihr akademisches Rüstzeug erwarb sie an den Universitäten von Jerusalem und Yale. Martin Hellwig ist Direktor am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn, wo er sich besonders mit Fragen um Finanzmärkte und -institutionen auseinandersetzt. Seine akademische Karriere umfasste mitunter Forschungs- und Lehraufträge an den US-Universitäten Stanford und Princeton sowie eine neunjährige Professur für Nationalökonomie an der Universität Basel. Ihr Buch «The Bankers’ New Clothes» wird als wichtigste Publikation zum Thema Bankenregulation seit der Krise bezeichnet. In einfacher Sprache verfasst, zeigt es die Risiken im Finanzsektor auf und entblösst gefährliche Halbwahrheiten. Es ist in Europa ab Anfang März erhältlich.
UBS N16.75-0.3%0.05
CS Group N25.280.72%0.18
SMI8976.24-0.41%36.65
 

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